Waldschule Neureut unterstützt aktiv den Klangpfad

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Ein ungewöhnliches Bild bot sich Ortsvorsteher Jürgen Stober, Hauptamtsleiter Achim Weinbrecht und der Initiatorin des Klangpfads Neureut, Irma Boss, bereits im Pausenhof der Waldschule Neureut. Bei schönstem Frühlingswetter waren am vergangenen Donnerstag fleißige Jungen und Mädchen aus den vierten Klassen dabei Hölzer für zwei Elemente des Klangpfades, die an der Waldschule und am Waldkindergarten aufgestellt werden, mit sichtlichem Spaß und großem Eifer zu bearbeiten.
Klangpfad_HoelzerDie Hölzer aus Stämmen von Robinie und Eiche waren einige Tage zuvor von den Auszubildenden des Forst Karlsruhe unter Leitung von Forstwirtschaftsmeister Lothar Walter geliefert worden und mussten jetzt, eingespannt in Holzböcke, vorsichtig mit einem Schälmesser von der Rinde befreit werden. Keine leichte Aufgabe! Aber zuvor konnten Kinder der Hardtwaldschule den Viertklässlern der Waldschule zeigen, was sie kürzlich im Umgang mit den Schälmessern im Werkunterricht gelernt hatten. Stamm für Stamm wanderte nach der Bearbeitung auf eine bereitgestellte Unterlage und erhält jetzt bei weiteren Terminen den „Feinschliff“. Wer in diesen Tagen mit aufmerksamen Augen dort am Waldrand entlang geht, kann neben den Hinweisschildern für den Klangpfad, auf denen das einprägsame Logo auf den Pfad hinweist, bereits die aufgestellten Grundgerüste für das Holzxylophon (Waldschule) und das Dendrophon (Waldkindergarten) entdecken.
Aber der Ortsvorsteher und seine Begleitung hatten einen ganz besonderen Anlass für diesen Besuch in der Waldschule. Sie wurden bereits von den Kindern der Klasse 4a mit ihrer Lehrerin, Frau Angelika Weißer, sehnsüchtig erwartet. Mit dem Singen von Liedern hatten die Kinder die Wartezeit überbrückt und wollten jetzt erfahren, welche der insgesamt fünf Klanggeschichten, die sie sich in den vergangenen Wochen ausgedacht hatten, für den Klangpfad ausgewählt wurde.
Klangpfad_KlasseZunächst bedankte sich der Ortsvorsteher bei allen Kindern und bei ihrer Lehrerin für das Engagement und betonte, dass jede der Geschichten toll geschrieben sei und es verdient hätte, auf dem Klangpfad veröffentlicht zu werden. Die Wahl, welche Geschichte das Rennen machen sollte, wollten der Ortsvorsteher und die Initiatorin des Klangpfads nicht alleine treffen. Irma Boss berichtete den Kindern, dass man die Geschichten einer kleinen Jury zur Bewertung vorgelegt habe, die nach bestimmten Kriterien für jede Geschichte Punkte vergeben durfte. Die Mitglieder der Jury, der neben Irma Boss der frühere Ortsvorsteher Günter Seith, Ortschaftsrat und stellvertretender Ortsvorsteher Herbert Böllinger, der frühere Ortschaftsrat Rolf Meinzer auch Kinder angehörten, hatten sich ebenfalls schwer getan, weil alle Geschichten sehr spannend und phantasievoll geschrieben waren. Letztlich aber wurden zwei Geschichten mit einer hohen Punktzahl am besten bewertet.
Die Spannung im Klassenzimmer war mit den Händen greifbar, und auch die Rektorin der Waldschule, Frau Haag, konnte das Ergebnis kaum erwarten. Mit nur 2 Punkten Vorsprung wurde die Geschichte von Marlon ausgewählt und wird jetzt auf Tafeln am Klangpfad abgedruckt werden. Als Zweitplatzierte konnte Frederike den Glückwunsch von Ortsvorsteher Stober und Irma Boss entgegen nehmen.
Mit einer Schachtel, gefüllt mit Süssigkeiten für die ganze Klasse, die Hauptamtsleiter Achim Weinbrecht auf den Tisch der Klassenlehrerin stellte, gab es eine Belohnung für die ganze Klasse, die mit ihrer Kreativität zum Projekt Klangpfad beigetragen hat. Und als der Ortsvorsteher noch kleine Getränke auspackte, war die Begeisterung bei den Kindern groß. Ortsvorsteher Jürgen Stober und Irma Boss kündigten am Ende des Besuchs noch an, dass alle Geschichten nach der Eröffnung des Klangpfads am 27. Juni in den Neureuter Nachrichten veröffentlicht werden.

(I. Boss, Neureuter Nachrichten vom 13. Mai 2015)

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