Landart Klassen 3a und 3c

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Im Zuge des Kunst-Unterrichts stand in den Klassen 3a und 3c nach den Pfingstferien das Thema „landart“ = Landschaftskunst (http://www.umweltbildung.de/uploads/tx_anubfne/landart_steffi.pdf) auf dem Plan.
Einer der bedeutendsten Vertreter dieser Kunstrichtung ist der Brite Andy Goldsworthy. (http://nockart.at/cms/portfolio/andy-goldsworthy)
Zunächst haben wir uns verschiedene Kunstwerke von Goldsworthy angesehen und herausgefunden, dass er mit ganz vielen Naturmaterialien wie Sand, Schnee, Steinen, Stöcken, Blättern, Blüten und vielem mehr arbeitet.
Pflanzen1
Danach ging es bei dem schönen sommerlichen Wetter raus ins Freie. Der angrenzende Wald bietet dafür eine herrliche Umgebung und eine Fülle an Naturmaterialien.
Es wurde in Kleingruppen fleißig gesammelt, was den Kindern als Tätigkeit an sich schon sehr viel Spaß bereitet hat. Danach wurden an geeigneten Orten entweder Spiralen oder Mandalas gelegt.
Bei der Auswahl eines geeigneten Lege-Platzes für das Kunstwerk wurde der Untergrund, das Umfeld und der Lichteinfall berücksichtigt, damit das Kunstwerk bestmöglich zur Geltung kommen würde.
Pflanzen2
Beim Legen traten schon bald die ersten Schwierigkeiten auf, denn trotz des sonnigen Wetters blies hin und wieder der Wind und dieser verwehte die gelegten Blätter, Blüten usw.. Die Kinder erlebten nun ganz praktisch, dass es sich um vergängliche Kunst handelt, dass nicht das Endprodukt von Bedeutung ist, sondern der Prozess des Entstehens und des Vergehens. Für das ein oder andere Kind stellte das eine große Herausforderung dar – manche wollten ihr Kunstwerk beschützen und haben sich darüber gebeugt, damit der Wind nicht daran gelangen konnte.
Doch alle Kinder durften ihr fertiges Kunstwerk fotografieren und haben damit eine Erinnerung und eine Dokumentation für ihren Kunst-Ordner.

(D. Schmid)